Frage 1Lösung E · Aussagenkombination
✓Aussage 1 – ableitbar: Laut Absatz 2 wies Compton 1923 nach, dass gestreute Röntgenstrahlung ihre Wellenlänge vergrößert, und dies lässt sich nur deuten, wenn Lichtquanten neben Energie auch Impuls besitzen. Die Aussage gibt dies sinngemäß wieder.
✗Aussage 2 – Präzisionsfehler: Laut Absatz 2 hängt die Energie der austretenden Elektronen allein von der Frequenz ab; eine höhere Intensität erhöht lediglich ihre Zahl. Ein Anstieg der Energie mit der Intensität war gerade die widerlegte Erwartung der klassischen Wellentheorie.
✓Aussage 3 – ableitbar: Laut Absatz 2 ist die Energie eines Lichtquants das Produkt aus Frequenz und Planckschem Wirkungsquantum; laut Absatz 3 ergibt sich die De-Broglie-Wellenlänge als Quotient aus Planckschem Wirkungsquantum und Impuls. In beiden Beziehungen tritt also dieselbe Konstante auf.
✗Aussage 4 – Kausalitätsumkehr: Laut Absatz 1 fand Youngs Versuch zu Beginn des 19. Jahrhunderts statt, Maxwells Beschreibung folgte erst in den 1860er-Jahren. Die Aussage kehrt die Abfolge um: Nicht Maxwell veranlasste Young, sondern Youngs Befund stützte die Wellentheorie lange vor Maxwell.
✗Aussage 5 – Präzisionsfehler: Laut Absatz 1 sorgt die vorgeschaltete Öffnung für eine feste Phasenbeziehung (Kohärenz) der Wellen an beiden Spalten. Versuche mit stark abgeschwächter Intensität werden erst in Absatz 3 und in anderem Zusammenhang beschrieben.
Lösung: E. Nur 1. und 3. sind richtig.